Finde täglich Deine Kraft wieder.

Der Stress im Alltag zehrt täglich an unseren Kräften und gibt uns immer wieder das Gefühl den Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Die Wahrheit ist allerdings, dass unser Körper und unser Geist eigentlich für weitaus mehr konstruiert wurde und der Fortschritt unsere Lebenserwartung von Generation zu Generation erhöht. Warum fühlen wir uns dann so und was können wir dagegen tun?

Wie in vielen anderen Bereichen können wir auch hier von den Menschen lernen, welche die Extreme leben, wie Athleten und Leistungsträgern.

Die Lösung zu einem rundum kraftvollen und gesunden Lebensgefühl liegt in ganzheitlicher Regeneration. Dabei wird an fünf Punkten an: Ernährung, Schlaf, Dehnung & Faszientraining, Atemtechniken & Meditation und Hydrotherapie. Lass Dich von den Begriffen nicht abschrecken, wir werden sie alle Stück für Stück durchgehen. Vorerst ein paar grundlegende Tipps zu der optimalen Ernährung und zum Schlaf.

  1. Ernährung

Die Nahrung, die wir zu uns nehmen wirkt sich stark auf die Regeneration unseres Körpers aus. Während einige unseren Körper anstrengen und mit Schadstoffen belasten, regen andere zur Regeneration und Erholung an. Meist sind es die Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien und Enzyme) in unserem Essen, die uns diesen Bonus bringen. Sie fungieren als Bauarbeiter in unserem Körper und sorgen dafür, dass in unserem Körper alles nach Plan verläuft und flutscht. Sie sind in natürlich und unverarbeiteten Lebensmitteln enthalten. Kochen, pasteurisieren und Konservierungsmittel töten sie ab. So werden sie von einem Verarbeitungsschritt zum Nächsten immer mehr von einem gesunden Bonus zu einer ungesunden Belastung. Ein Beispiel, wäre ein Apfel der in seiner Grundform Vitamin B1, B2, B6, C, E, Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und wertvolle Ballaststoffe enthält. Verarbeitet man ihn weiter zu Apfelmus enthält er kaum relevante bis keine Mikronährstoffe mehr.

Neben den Mikronährstoffen wird die Regeneration des Körpers auch durch den PH-Wert des Körpers beeinflusst. Alles was wir zu uns nehmen bildet entweder Säuren oder Basen. Ein übersäuertes Milieu in unserem Körper begünstigt Entzündungen, bietet Nährboden für Viren und Bakterien und schwächt das Immunsystem. Ein optimales Verhältnis sollte 75% basenproduzierende Lebensmittel und 25% säurebildende Lebensmittel sein. Um den Überblick zu behalten solltest Du dir eine Liste aus dem Internetholen und an den Kühlschrank kleben. Wichtig hierbei ist nicht der PH-Wert des Nahrungsmittels an sich, sondern die bildende Tendenz im Körper.

  1. Schlaf

Die Wichtigkeit von Schlaf hervorzuheben scheint mir an dieser Stelle etwas überflüssig. Deshalb komm ich direkt zu den Fakten. Guter und erholsamer Schlaf ist regelmäßig und liegt zwischen sieben und neun Stunden pro Nacht. Um Deine optimal Zeit zu finden rate ich Dir, für kurze Zeit ein Schlaftagebuch zu führen, in dem Du festhältst wann du zu Bett gegangen bist, wann du aufgestanden bist und wie fit Du Dich gefühlt hast. Um sich im Schlaf optimal zu regenerieren sollte er zudem andauernd sein, so dass die drei Phasen Leicht-, REM- (Rapid Eye Movement) und Tiefschlaf möglichst oft und ohne Unterbrechungen durchlaufen werden. Dafür sollten alle Störungen wie elektronische Geräte abgeschaltet oder gleich ganz aus dem Zimmer entfernt werden. Die Zimmertemperatur wirkt sich ebenfalls darauf aus ob wir zwischen durch aufwachen oder durchschlafen. Sie sollte zwischen 16°C und 18°C liegen. Um den Kopf auf das Schlafen einzustellen und unruhige Träume zu verhindern, hat sich eine Abendroutine als sinnvoll erwiesen. Dazu sollte man sich ca. 60 min vor dem Schlafen auf die kommende Nachtruhe einstellen in dem man beispielsweise keine aufregenden Filme mehr guckt, anstrengende Gespräche mehr führt, arbeitet, intensiv Sport betreibt oder isst.

Ich hoffe ich konnte Dir ein paar nette Anregungen geben. Abonniere meinen Newsletter oder folge mir auf Social Media für mehr Inhalte!

Mit sportlichen Grüßen Mazlum Demirci